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Newsletter 04/2010 des BdWi
Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (BdWi)
Newsletter 4/2010
1. Neuer Verwaltungsgeschäftsführer in Marburg
2. Zusammenführung aller BdWi-Tätigkeitsbereiche in Marburg ab 1. Juli
3. BdWi-Position zum »Nationalen Stipendienprogramm«
4. BdWi-Termine und Veranstaltungen
5. Vorankündigung BdWi-Herbstakademie Werftpfuhl bei Berlin.
6. BdWi unterstützt Aufruf gegen das Hamburger Sparpaket
7. BdWi unterzeichnet Protestbrief gegen europaweite Vorratsdatenspeicherung
8. Ideen, Hinweise und Veranstaltungen uns nahe stehender
Organisationen/Verbände/KollegInnen
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1. Neuer Verwaltungsgeschäftsführer in Marburg
Mit Wirkung vom 1. Juni begrüßen wir Steffen Käthner (= ab sofort Unterzeichner
dieses newsletters) als neuen BdWi (Verwaltungs-) Geschäftsführer im Marburger
BdWi-Büro. Steffen lebt in Marburg, hat dort auch studiert, ist Diplompolitologe
und war zuvor Geschäftsführer des freien nicht-kommerziellen Rundfunksenders
Radio Unerhört. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit! Steffen übernimmt die
Aufgaben von seiner Vorgängerin Lina Franken, die seit dem 1. Januar für uns auf
der gleichen Stelle tätig war. Der Abschied von Lina fällt uns sehr schwer, da
sie hervorragend gearbeitet und viele neue Ideen und Impulse in ihrem
Tätigkeitsbereich entwickelt hat. Im Laufe der Zeit stellte sich heraus, dass
diese Arbeit auf einem Niveau, welches ihren eigenen hohen Ansprüchen
entspräche, nicht mit ihrem Promotionsvorhaben in Bonn vereinbar ist. So haben
wir das Beschäftigungsverhältnis in großen gegenseitigem Respekt und
Einvernehmen beendet. Wir wünschen Lina, die mittlerweile eine Stelle an der Uni
Bonn angetreten hat (und dort auch weiter dem BdWi erhalten bleibt), für ihre
weitere akademische Laufbahn viel Erfolg!
2. Zusammenführung aller BdWi-Tätigkeitsbereiche in Marburg ab 1. Juli
Der BdWi-Vorstand hatte bereits Mitte letzten Jahres beschlossen, die Bonner
BdWi-Geschäftsstelle Mitte dieses Jahres aufzugeben und alle Arbeitsbereiche in
Marburg zu konzentrieren. Das war vor allen Dingen eine betriebswirtschaftlich
motivierte, d.h. finanzieller Entlastung dienende Entscheidung, durch welche
aber zusätzlich die Kooperation und Synergie zwischen den verschiedenen
BdWi-Aufgabenfeldern gestärkt werden soll. Die Bonner Geschäftsstelle in der
Rheingasse gibt es folglich ab dem 1.7. nicht mehr. Den politischen
Geschäftsführer, Torsten Bultmann, erreichen Sie weiterhin unter der
traditionellen Mailadresse bdwi.bonn@bdwi.de sowie unter den Rufnummern
0228-263692 u. 0176-77289107 oder direkt in der Marburger Geschäftsstelle, wo er
zumindest einen Teil der Woche anwesend sein will (während des Semesters ist er
in der Regel den größeren Teil der Woche politisch auf Reisen). Im Marburger
Büro befindet sich dann künftig die Redaktion Forum Wissenschaft und weiterhin
der BdWi-Verlag sowie die BdWi-Verwaltung:
Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
Gisselberger Str. 7
35037 Marburg
Telefon: +49 6421 21395
Fax: +49 6421 163266
bdwi@bdwi.de.
3. BdWi-Position zum »Nationalen Stipendienprogramm«
Am 9.Juni tagte der Bundestagausschuss für Bildung, Forschung und
Technikfolgenabschätzung, um den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur
Einführung eines »Nationalen Stipendienprogramms« zu beraten. Zu dieser
Diskussion war der politische Geschäftsführer des BdWi als Sachverständiger
geladen und um eine schriftliche Stellungnahme gebeten worden. Diese ist einsehbar:
http://www2.bdwi.de/uploads/adrs_17_55_d.pdf
Die Stellungnahmen der anderen Verbände und Experten verdeutlichen das Spektrum
der Diskussion:
http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a18/anhoerungen/nat_stipendienprogramm_gesetz/index.html
4. BdWi-Termine und Veranstaltungen
30.06.2010, 20.00 Uhr:
Vortrag und Diskussion mit Kyrosch Alidusti (BdWi) zum
Thema »Ökonomisierung von Bildung und der alma mater« (und der besonderen Rolle
des Bertelsmann-CHE in diesem Kontext) statt. Ort: HS 8 Universität Bonn
(Hauptgebäude); Veranstalter: AStA; näheres:
http://www.bdwi.de/termine/event_17628.html
01.07.2010, 17.30 Uhr:
Vortrag von Torsten Bultmann (pol. Geschäftsführer BdWi),
in Stuttgart-Vaihingen »Wie das Centrum für Hochschulentwicklung zunehmende
Ungleichheit zwischen Hochschulen fördert«
Ort: Vaihingen V55.03
Veranstalter: Hochschulinformationsbüro des DGB Region Nordwürttemberg
01.07.2010, 19.00 Uhr:
BILDUNGSPOLITISCHE STRATEGIEN DER BERTELSMANN STIFTUNG
Vortrag von Steffen Roski (BdWi)
Ort: Fachhochschule Köln Raum 301 (Südstadt, GWZ)
Veranstalter: AStA FH Köln
10.07.2010, 10.15 Uhr bis 16.30 Uhr :
2. Hochschulpolitisches Forum des DGB-Bezirks Baden-Württemberg
Tagung mit Torsten Bultmann (pol. Geschäftsführer des BdWi), Stuttgart
"Zukunft der Hochschulen - zur gewerkschaftlichen Leitbilddebatte für eine
soziale und demokratische Hochschule" lautet der Titel des 2.
Hochschulpolitischen Forums des DGB-Bezirks Baden-Württemberg
Detailliertes Programm:
http://www.bdwi.de/bdwi/termine/event_17503.html
15.07.2010, 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr
Vortrag von Torsten Bultmann (pol. Geschäftsführer BdWi), München
»Das Matthäus-Prinzip - oder: Wie undemokratisch sind Eliten und Exzellenzen?«
Veranstalter: Verdi-Betriebsgruppe der Ludwig-Maximilians-Universität und der
Technischen Universität München
Ort: LMU München Hauptgebäude, Raum A119 (neben Audimax)
ausführliches Programm:
http://www2.bdwi.de/uploads/einladung_matth_veranstaltung.pdf
5. Vorankündigung BdWi-Herbstakademie Werftpfuhl bei Berlin.
Von Mittwoch, 22.09.2010, 13.30 Uhr bis Sonntag, 26.09.2010 findet wieder in
Kooperation mit der Hellen Panke und unter der bewährten Leitung von Christina
Kaindl die BdWi-Herbstakademie statt.
Thema: »Krise, Kommune, Commons – Strategien der Transformation«
Hinweise zum vorläufigen Programm:
http://www.bdwi.de/bdwi/termine/event_17464.html
6. BdWi unterstützt Aufruf gegen das Hamburger Sparpaket
In Hamburg haben verschiedene Verbände, Gewerkschaftsgliederungen und soziale
Initiativen einen Aufruf gegen die Sparpolitik des Senates entwickelt. Dieser
wird auch vom BdWi, vertreten durch unsere Hamburger Kollegin Emilija Mitrovic,
mitgetragen:
http://www.bdwi.de/show/3690861.html
7. BdWi unterzeichnet Protestbrief gegen europaweite Vorratsdatenspeicherung
In einem gemeinsamen Brief haben über 100 Organisationen aus 23
europäischen Ländern die EU-Kommission letzte Woche aufgefordert,
"die Aufhebung der EU-Vorgaben zur Vorratsdatenspeicherung zugunsten
eines Systems zur schnellen Sicherstellung und gezielten
Aufzeichnung von Verkehrsdaten vorzuschlagen". Unter den
Unterzeichnern befinden sich Bürgerrechts-, Datenschutz- und
Menschenrechtsorganisationen ebenso wie Telefonseelsorge- und
Notrufvereine, Berufsverbände, Gewerkschaften sowie der BdWi.
Der Brief in englischer Originalfassung (pdf):
http://www.vorratsdatenspeicherung.de/images/DRletter_Malmstroem.pdf
Die zugehörige Pressemitteilung vom 28.06.2010 im Internet:
http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/370/79/
8. Ideen, Hinweise und Veranstaltungen uns nahe stehender
Organisationen/Verbände/KollegInnen
In dieser Rubrik geht es nicht darum, dass wir uns mit fremden Federn schmücken
wollen. Wir werden aber häufiger von KollegInnen gebeten, auf Projekte und
Veranstaltungen hinzuweisen, an denen sie sich beteiligen und die für den BdWi
interessant sein könnten. In der Regel kommen wir dem gerne nach.
* Münsteraner BdWi-Kollegen haben uns auf ein neues und interessantes
Zeitschriftenprojekt aufmerksam gemacht, von welchem gerade die zweite Ausgabe
erschienen ist. Es heißt »Dishwasher - Magazin für studierende Arbeiterkinder«.
Die erste Ausgabe war sehr schnell vergriffen und sie fand ein durchgehend
positives Medienecho in der FR, der taz, der Süddeutschen, dem Neuen Deutschland
und einigen lokalen Zeitungen und
Zeitschriften.
Unter den AutorInnen sind auch zahlreiche BdWi-KollegInnen. Nähere Informationen:
http://dishwasher.blogsport.de
* Vom 19.11. bis 21.11.2010 findet in Bremen im Paradox das Treffen/Tagung
»Selbstbestimmte Technikentwicklung und –nutzung« statt. Das Treffen
thematisiert den Zusammenhang von Technikentwicklung/nutzung und Kapitalismus
aus herrschaftskritischer Sicht und soll bei der Suche nach
Handlungsmöglichkeiten helfen: Die gesellschaftliche Entwicklung ist auf das
engste mit der Technologieentwicklung verknüpft. Selbstbestimmung setzt insofern
voraus, dass wir auch über die Technikentwicklung und -nutzung (mit)bestimmen.
Wo liegen die Probleme & wie ist das umsetzbar? Infos unter:
http://www.ak-anna.org/selbstbestimmte_technikentwicklung.html
Außerdem findet Ihr / finden Sie auf der Webseite des AK-ANNA viele
weitere Infos zum Thema Naturwissenschaftskritik & Alternativen, z.B. eine
Seite mit Literaturhinweisen und verlinkten AutorInnen und Texten (über
400 Links) - http://www.ak-anna.org/literat.htm -.
* Netzwerk kritische Migrations- und Grenzregimeforschung
Bereits seit 2008 existiert das Netzwerk kritische Migrations- und
Grenzregimeforschung, in dem sich rund 180 WissenschaftlerInnen, darunter auch
BdWi-Mitglieder, zusammengeschlossen haben.
Mit dem Netzwerk kritische Migrations- und Grenzregimeforschung wollen sie
kritische WissenschaftlerInnen aus Deutschland und dem Ausland zusammenbringen,
um gemeinsam die jeweiligen Forschungsprojekte zu diskutieren. Ziel ist es, eine
prononcierte Migrations- und Grenzregimeforschung zu entwickeln. Sie soll nicht
nur die Politiken und Effekte der Europäisierung der Migrations- und Grenzregime
in ihrer ganzen Komplexität analysieren können, sondern auch einen Link zur
politischen Praxis schaffen.
Das Netzwerk ist an einem stärkeren Austausch mit interessierten Partnern wie
dem BdWi interessiert und freut sich über Möglichkeiten, sich vorstellen zu
können. In Kürze soll auch ein Sammelband mit Texten zu dieser Thematik erscheinen.
Infos und Kontakt zum Netzwerk: http://borderregime.eu/home.20.html
Mit herzlichen Grüßen
Torsten Bultmann und Steffen Käthner
Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler / BdWi
Gisselberger Str. 7, 35037 Marburg
Tel: (06421) 21395, Fax: (06421) 163266
E-Mail: bdwi@bdwi.de
Internet: www.bdwi.de
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Was ist der BdWi?
Seit seiner Gründung 1968 engagiert sich der BdWi für eine Wissenschaft in
gesellschaftlicher Verantwortung. Er bezieht auf Kongressen, in
wissenschaftlichen Publikationen und politischen Stellungnahmen öffentlich
Position zu Fragen von Wissenschaft, Forschung und Hochschulentwicklung. Im BdWi
haben sich über tausend Natur-, Geistes- und SozialwissenschaftlerInnen
zusammengeschlossen. Sie alle verbindet ihr
gemeinsames Interesse an einer emanzipatorischen Wissenschafts- und
Bildungspolitik. Der BdWi lebt dabei von seinen Mitgliedern: Sie finanzieren die
Arbeit und engagieren sich ehrenamtlich. Ob ProfessorIn, WissenschaftlerIn oder
Studierende – gemeinsam versuchen die Mitglieder des BdWi, die bildungs- und
wissenschaftspolitische Debatte zu
beeinflussen. Mitglied werden kann man unter
http://www.bdwi.de/bdwi/mitglied/index.html, auch (steuerlich absetzbare)
Spenden sind immer gerne gesehen.
Der BdWi ist nicht für die Inhalte externer Webseiten verantwortlich.
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