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Juso-Hochschulgruppen: Muss Schavan mit dem Kopf durch die Wand?
Muss Schavan mit dem Kopf durch die Wand?
01.02.11
Zum Auftakt des „Nationalen Stipendienprogramms“ an der Humboldt-Universität Berlin erklärt Anna Schreiber vom Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:
„Das nationale Stipendienprogramm ist eine Schande für die Bundesregierung. Frau Schavan sollte eingestehen, dass eine Elitenförderung mit Geldern aus der Wirtschaft nicht der richtige Weg für eine sozial gerechte Studienfinanzierung ist. Trotz vielfältiger Proteste, auch von Seiten der Hochschulen, versucht sie immer noch ein Konzept durchzusetzen, dass an den Bedürfnissen derer, die dringend finanzielle Unterstützung brauchen, vorbei zielt. Damit muss Schluss sein! Wie oft muss für Frau Schavan noch wiederholt werden, dass diese Form der Studienfinanzierung unsozial ist?
Eine Anpassung des BAföG-Satzes an die realen Lebenshaltungskosten und eine Ausweitung des Bewilligungsrahmens sind dringend erforderlich. Eine Förderung in die Breite steigert nicht nur die viel gelobte Zahl der StudienanfängerInnen sondern lässt auch die soziale Selektion in der Versenkung verschwinden. Was wir brauchen ist ein elternunabhängiges BAföG, kein elitenförderndes Stipendienprogramm.“
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