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Offener Brief des AStA an Minister Pinkwart vom 12.10.2009 Diesen Text vorlesen lassen

Personalsituation an der FernUniversität in Hagen

Sehr geehrter Herr Minister Professor Dr. Pinkwart,

das Studium an der FernUniversität in Hagen erfreut sich zunehmender Beliebtheit, die Studierendenzahl wird zum Wintersemester 2009/2010 auf über 60.000 Studierende ansteigen.

Damit hat sich die Zahl der Studierenden in den letzten 5 Jahren um ca. 15.000 Studierende erhöht. Wir begrüßen diesen Anstieg der Studierendenzahlen, der unseres Erachtens im Wesentlichen zum einen auf den äußerst erfolgreichen, weil N.C.-freien Studiengang B.Sc. Psychologie, zum anderen auf das Absehen der Erhebung von Studienbeiträgen zurückzuführen ist.

Die Zahl der Stellen für Professorinnen und Professoren hat jedoch mit dieser Entwicklung nicht Schritt gehalten. Die Leitung der FernUniversität in Hagen sieht sich aus diesem Grund zum Beispiel gezwungen, den gerade erst eingeführten B.A. Soziologie trotz nicht geringfügiger Nachfrage wieder einzustellen und die daraus frei werdenden Stellen dem B.Sc. Psychologie zu übertragen.

Wir wenden uns entschieden gegen diese Form der Personalpolitik und bitten Sie, dafür Sorge zu tragen, dass der FernUniversität in Hagen eine ihrer Größe und der Studierendenzahlen angemessene Personalausstattung zu Gute kommt.

60.000 Studierende tragen mit ihren nicht geringen Materialbezugsgebühren sehr wesentlich zur Finanzierung der FernUniversität in Hagen bei. Sie erwarten eine ordnungsgemäße Betreuung. Von den Lehrenden ist uns bekannt, dass sie darum sehr bemüht sind. Die Betreuung von Studentinnen und Studenten ist anders als in einer Verwaltung, in der man mit Hilfe der EDV sehr viele Verwaltungsabläufe personaleinsparend gestalten kann,  mit blended learning, Video-Vorlesungen, Multiple-Choice-Klausuren nur eingeschränkt mit den neuen Kommunikationsmitteln leistbar. 

Wir befürchten zudem, dass aufgrund dieser angespannten Personalsituation den Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen nicht genügend Freiraum für eigene Forschung verbleibt. Die Tatsache, dass die FernUniversität in Hagen in den Rängen der DFG nicht gelistet ist, spricht für diese Vermutung.

Wir bitten Sie, kurzfristig für eine Verbesserung der Personalsituation an der FernUniversität in Hagen Sorge zu tragen.


Mit freundlichen Grüßen

Ulrike Breth



Autor: Sandra Frielingsdorf -- 27.12.2013; 13:20:24 Uhr



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