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Solidarität mit Wiener StudentInnen Diesen Text vorlesen lassen

Eine Welle schwappt über von Österreich nach Deutschland: Nachdem Anfang November einige Wiener StudentInnen die Hörsäle besetzt hatten, griffen auch ihre deutschen Kommilitoninnen und Kommilitonen zu dieser extremen Form des politischen Protests, um auf ihre Probleme aufmerksam zu machen.

 

Das Referat für Hochschulpolitik spricht an dieser Stelle ganz deutlich seine Solidarität mit den protestierenden Studierenden aus. Die Bildungspolitik der letzten Jahre hat ein "Softskill" vermissen lassen, das von allen Studierenden heutzutage gefordert wird: Empathie.

 

Aus Sicht der Studierenden haben die Reformen der letzten Jahre wenig Positives bewirkt, sondern den Lebensalltag des Studiums extrem angespannt. Hohe Studiengebühren, schlampiger Bologna-Prozess und nicht-funktionierende Studienplatzvergabe setzen die Studierenden erheblichem Druck aus.

 

Der Bildungsstreik im Sommer, der mehr als 100.000 Menschen auf die Straße gebracht hat, hat gezeigt: Es formiert sich Widerstand gegen eine Fortsetzung dieser Bildungspolitik. Obwohl ständig schöne Worte aus der Politik zu hören sind, wie wichtig Bildung in unserer Wissensgesellschaft ist, so folgen doch meist keine Taten oder nur solche, die Unverständnis auslösen.

 

Der Krug geht immer nur so lange zum Brunnen, bis er bricht. Der Bildungsstreik und die Besetzungen der Hörsäle in Österreich und Deutschland in diesem Herbst zeigen die ersten Sprünge.



Autor: Sandra Frielingsdorf -- 27.12.2013; 13:20:54 Uhr



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